﻿{"id":148,"date":"2016-05-03T17:07:45","date_gmt":"2016-05-03T15:07:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.francoisemayor.net\/?p=148"},"modified":"2019-01-24T12:07:14","modified_gmt":"2019-01-24T11:07:14","slug":"stolpersteine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/2016\/05\/03\/stolpersteine\/","title":{"rendered":"Stolpersteine"},"content":{"rendered":"<p>Heute wieder ein Artikel den ich f\u00fcr den Newsletter im 2009 geschrieben habe.Ich finde er ist noch immer aktuell.<br \/>\n___<br \/>\nVor einiger Zeit habe ich eine Umfrage gelesen, mit dem Thema: \u201eWas frustriert dich am meisten, wenn du versuchst, in deinem Leben etwas zu Manifestieren, das du m\u00f6chtest?\u201c Dabei sind 9 Schwerpunkte herausgekommen, die ich aus meiner Erfahrung und in der Arbeit mit Menschen nur best\u00e4tigen kann. Ich werde hier kurz die einzelnen Punkte aufz\u00e4hlen und sie kommentieren.<!--more--><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Fokussieren<\/strong> \u2013 die F\u00e4higkeit, oder deren Mangel, sich auf das gew\u00fcnschte Ziel konzentrieren zu k\u00f6nnen, in Mitten des realen Lebens und dessen Ablenkungen.<br \/>\n<em><em>Eine der gr\u00f6ssten Ablenkungen heutzutage ist das Multitasking! Es gibt so viel zu tun und zu erledigen, so dass es verf\u00fchrerisch ist mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen zu wollen. Ich rede da auch aus eigener Erfahrung. Mit der Zeit habe ich aber gelernt Priorit\u00e4ten zu setzen, weil das hilft, mehr zu erledigen. Ein wichtiges Hilfsmittel, das mir dabei geholfen hat, war das Listen machen \u2013 so bekommt man \u00dcberblick und kann besser erkennen was wichtig ist.<br \/>\nWas mir aber ganz ausserordentlich geholfen hat besser zu fokussieren und es noch immer tut, ist die Meditation und richtiges Atmen.<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Die wirklichen W\u00fcnsche identifizieren<\/strong> \u2013 wie ich aus Erfahrung weiss, hadern viele Menschen damit, was sie wirklich m\u00f6chten. Erstaunlicherweise, wissen die meisten nur sehr genau, was sie nicht m\u00f6chten.<br \/>\n<em>Das ist einschr\u00e4nkend, sind es doch die W\u00fcnsche und ein Aspekt dieser, die Ziele, die uns \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen etwas zu erreichen. W\u00fcnsche liefern die Motivation und Energie, um uns auf neue M\u00f6glichkeiten einzulassen.<br \/>\n<\/em><em>Die wichtigen W\u00fcnsche in unserem Leben sind meistens eher langfristig und zum Teil auch herausfordernd.\u00a0 Jedoch, kann ich immer wieder beobachten, dass viele Menschen ihre Ziele viel zu zaghaft setzen. Das ist oft bedingt durch einschr\u00e4nkende Glaubenss\u00e4tze \u2013 dar\u00fcber aber mehr im n\u00e4chsten Punkt.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Einschr\u00e4nkende \u00dcberzeugungen<\/strong> \u2013 das ist ein \u00e4usserst wichtiges Thema. Wir sind alle erf\u00fcllt mit \u00dcberzeugungen, entstanden aus vergangenen Erfahrungen und was uns gelehrt wurde. Viele dieser \u00dcberzeugungen behindern uns und es ist deshalb wichtig, sich dieser bewusst zu werden, um sie zu ver\u00e4ndern.<br \/>\n<em><em>Unsere \u00dcberzeugungen haben wir von Kind auf, meistens unbewusst, gelernt \u2013 durch Erfahrungen und ihre Konsequenzen, dies von unseren Eltern, in der Schule, vom Fernsehen, etc. Das frustrierende an den Glaubenss\u00e4tzen ist, dass sie die Tendenz haben, sich zu verwirklichen und uns somit die Best\u00e4tigung liefern, dass sie berechtigt sind. Das heisst, Glaubenss\u00e4tze haben immer recht. Das Gute daran ist, wenn wir es schaffen eine \u00dcberzeugung zu ver\u00e4ndern, wird auch diese best\u00e4tigt werden.<br \/>\nEiner der Wege zu lernen, die Glaubenss\u00e4tze zu erkennen ist wieder die Meditation. Sie lernt uns zum Beobachter zu werden \u2013 in diesem Fall zum Beobachter unserer Gedanken und Geschichten, die wir uns selber immer wieder erz\u00e4hlen, so dass wir mit der Zeit unsere einschr\u00e4nkenden \u00dcberzeugungen erkennen k\u00f6nnen.<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Negative Gedanken<\/strong> \u2013 wie die einschr\u00e4nkenden \u00dcberzeugungen, beeinflussen uns auch die negativen Gedanken, indem sie oft behindern oder sogar verhindern, was wir erreichen m\u00f6chten. Es wird nicht von ungef\u00e4hr immer wieder von der \u201eMacht der positiven Gedanken\u201c gesprochen.<br \/>\n<em><em>Negative Gedanken k\u00f6nnen als einen Aspekt der einschr\u00e4nkenden Glaubenss\u00e4tze angesehen werden. Deshalb k\u00f6nnen wir, indem wir unsere negativen Gedanken beobachten, uns einschr\u00e4nkender Glaubenss\u00e4tze bewusst werden, die meistens die Ursache unserer negativen Gedanken sind.<br \/>\nIch bin heute nicht mehr davon \u00fcberzeugt, dass wir einfach alles in sch\u00f6ne Formulierungen umwandeln k\u00f6nnen und das Problem ist gel\u00f6st. Wenn wir es hingegen schaffen, den Glaubenssatz zu finden, werden viele Gedanken, die mit diesem Glaubenssatz zusammenh\u00e4ngen, automatisch positiver.<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Geld <\/strong>\u2013 das ist f\u00fcr die meisten selbsterkl\u00e4rend. Die meisten Menschen m\u00f6chten Geld und f\u00fchlen sich in diesem Bereich sehr herausgefordert, besonders in der heutigen Krisenzeit.<br \/>\n<em><em>Geld ist in unserer Gesellschaft sicher wichtig, aber nicht immer unbedingt notwendig, um sich zu verwirklichen und ein erf\u00fclltes Leben zu f\u00fchren.<br \/>\nIch w\u00fcrde sagen, die oben besprochenen Punkte sind alle vorrangiger zu Geld. Geld, oder der Mangel von Geld, wird auch oft als Ausrede verwendet, um sich nicht auf seine Ziele einzulassen.<br \/>\nEin Motto das mir immer wieder begegnet ist, lautet: \u201etue was du liebst und das Geld wird folgen.\u201c Genau umgekehrt, als wir es oft angehen wollen. Das bedingt aber, dass wir vertrauen haben. Da hilft oft das Programmieren, so wie es im Mental Training gelehrt wird.<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Das Bed\u00fcrfnis zu Wissen<\/strong> \u2013 wissen zu wollen wie und wann etwas geschehen soll, ist ein Aspekt, der das Manifestieren sehr verlangsamen kann, denn es kann unsere F\u00e4higkeit andere M\u00f6glichkeiten zu erkennen, einschr\u00e4nken.<br \/>\n<em><em>Ein anderes Wort f\u00fcr dieses Bed\u00fcrfnis ist planen. Es ist ohne Zweifel wichtig zu wissen, was wir wollen, aber im Voraus den Weg zum Ziel, bis ins Detail, festlegen und planen zu wollen, macht unflexible und ist aus meiner Erfahrung heraus, eine der gr\u00f6ssten Blockaden zum erfolgreichen Programmieren der eigenen Ziele. Ziele erreicht man Schritt f\u00fcr Schritt und diese Schritte ergeben sich auf dem Weg. Wir k\u00f6nnen jetzt noch nicht wissen was beim 10ten Schritt geschehen wird oder wenn wir unbedingt dieses Wissen haben wollen, schr\u00e4nken wir unsere M\u00f6glichkeiten ein. Das heisst aber nicht, dass wir uns nicht mit dem n\u00e4chsten Schritt auseinandersetzen sollten<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Es richtig machen<\/strong> \u2013 viele sind so im \u201ees richtig machen\u201c gefangen, dass sie in einem Zustand der Lethargie festgefahren sind und schlussendlich nichts machen.<br \/>\n<em><em>Ein anderes Wort daf\u00fcr ist \u2013 Perfektionismus und ist ein garantierter Weg sich selber zu frustrieren. Ziele zu erreichen, Etwas aufzubauen, etc. ist ein Prozess \u2013 ein kontinuierliches perfektionieren, das heisst, ein fortw\u00e4hrender Prozess des Lernens. Perfektionismus macht \u00e4ngstlich und uns hindert am Handeln.<br \/>\nLewis Lehr der Gr\u00fcnder von 3M meint: \u201eWenn du keine Misserfolge hast, tust du nichts. Und wenn du nichts tust, kannst du keinen Erfolg haben.\u201c<\/em><\/em><\/li>\n<li><strong>Handeln<\/strong> \u2013 ist ein sehr wichtiger Aspekt des Prozesses, den aber viele nicht in Angriff nehmen oder ihn st\u00e4ndig hinterfragen.<em>Heute w\u00fcrde ich behaupten jede Handlung ist hilfreich und hilft uns weiterzukommen, im Gegensatz zum Nichtstun. Auch eine \u201efalsche Handlung\u201c kann uns Informationen geben, die f\u00fcr den Erfolg oder das Ziel wichtig sind. Jede Handlung die uns in Bewegung in Richtung Ziel f\u00fchrt ist sinnvoll.<br \/>\n<\/em><em>Ein anderer Aspekt kann sein, zu grosse Schritte aufs Mal machen zu wollen. In kleinere und somit\u00a0 machbarere Schritte aufteilen, kann auch helfen in Bewegung zu kommen. Ohne Handeln gibt es kein weiterkommen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong>Bed\u00fcrfnisse<\/strong> \u2013 bedeuten oft, dass es mit einem Gef\u00fchl des M\u00fcssens verbunden ist. Das weist aber h\u00e4ufig auf eine Denkweise des Mangels hin, was f\u00fcr den Prozess des Manifestierens nicht sehr f\u00f6rderlich ist.<br \/>\n<em><em>Bed\u00fcrfnisse sind jene Dinge von welchen wir meinen, dass wir sie brauchen oder haben m\u00fcssen, dass es ohne sie nicht geht. Nur wenn wir sie haben m\u00fcssen, heisst das oft, dass wir sie nicht haben und uns deshalb geistig vermehrt auf das konzentrieren was wir nicht haben, an was es uns mangelt und sind somit auch wieder bei einem Aspekt der negativen Gedanken. Fokus auf den Mangel, kann daran hindern L\u00f6sungen zu finden.<br \/>\n___<br \/>\n<\/em><\/em>Ich finde es immer wieder interessant sich &#8222;alter&#8220; Gedanken und Einsichten zu erinnern und staune, wie schnell sie vergessen gehen, obwohl sie damals wichtig und richtig erschienen. Jedoch sich diese Stolpersteine immer wieder bewusst zu machen kann, sie in zu Br\u00fcckensteinen oder ein Sprungbrett verwandeln, die uns helfen unsere Zukunft leichter zu navigieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute wieder ein Artikel den ich f\u00fcr den Newsletter im 2009 geschrieben habe.Ich finde er ist noch immer aktuell. ___ Vor einiger Zeit habe ich eine Umfrage gelesen, mit dem Thema: \u201eWas frustriert dich am meisten, wenn du versuchst, in deinem Leben etwas zu Manifestieren, das du m\u00f6chtest?\u201c Dabei sind 9 Schwerpunkte herausgekommen, die ich &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/2016\/05\/03\/stolpersteine\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Stolpersteine<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[17,6],"class_list":["post-148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-mental","tag-ziele"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=148"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":847,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/148\/revisions\/847"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}