﻿{"id":318,"date":"2017-03-16T14:22:25","date_gmt":"2017-03-16T13:22:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.francoisemayor.net\/?p=318"},"modified":"2017-03-17T06:54:54","modified_gmt":"2017-03-17T05:54:54","slug":"dies-und-das-fasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.francoisemayor.net\/index.php\/2017\/03\/16\/dies-und-das-fasten\/","title":{"rendered":"Dies und Das: Fasten"},"content":{"rendered":"<p>Beim durchsuchen des alten Newsletter-Archivs habe ich einen Newsletter-Artikel aus dem Jahr 2005 gefunden, zum Thema Fasten. Ich finde der passt noch immer. Wollte einen neuen schreiben, aber er w\u00e4re wohl \u00e4hnlich geworden.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nDie Osterzeit und damit die Fastenzeit stehen bevor. Fasten gibt es auch im Yogasystem. Allerdings weniger die langen Fastenzeiten, wie wir sie kennen. Yoga strebt regelm\u00e4ssiges Fasten an, z.B. einen Fastentag pro Woche, um dem Darm einen Ruhe- und Regenerationsphase zu erm\u00f6glichen. Dieser Fastentag soll auch helfen das Verdauungsfeuer zu steigern. Wenn wir regelm\u00e4ssig essen, wird laut Yoga-Philosophie das Verdauungsfeuer mit der Zeit immer mehr unterdr\u00fcckt und f\u00e4ngt an zu motten. Es ist wie beim Cheminee oder Ofen, von Zeit zu Zeit m\u00fcssen sie vom Kaminfeger gereinigt werden, damit das Feuer wieder besser zieht. F\u00fcr das Verdauungsfeuer k\u00f6nnen wir diese Wirkung durch das Fasten erreichen. <!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<h3>\u2666 <span style=\"color: #339966;\">Die K\u00fcchenapotheke<\/span>\u2666<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend des Fastens k\u00f6nnen laut Ayurveda die folgenden Gew\u00fcrze den Entgiftungsprozess unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u00b7\u00a0\u00a0 <strong>Ingwer<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u00b7\u00a0\u00a0 schwarzer Pfeffer<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u00b7\u00a0\u00a0 Chili<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u00b7\u00a0\u00a0 und Curry<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Ausserdem wirken sie dem Frieren w\u00e4hrend dieser Zeit entgegen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Englischen heisst das Fr\u00fchst\u00fcck \u201ebreakfast\u201c. \u201aTo break\u2019 heisst brechen und \u201ato fast\u2019 heisst fasten, also Fasten brechen. Fr\u00fcher, als Nahrung noch nicht im gleichen Umfang zur Verf\u00fcgung stand wie Heute, war es nicht un\u00fcblich ohne Nachtessen schlafen zu gehen. Das heisst, nach dem Mittagessen folgte eine ca. 18 bis 20 st\u00fcndige Phase des Fastens. Deshalb halb macht es auch Sinn das Fr\u00fchst\u00fcck als \u00a0\u201ebreakfast\u201c zu bezeichnen. Dies gibt dem K\u00f6per immer wieder gen\u00fcgend Zeit sich selber zu reinigen und zu regenerieren. In der sattvischen Yoga Ern\u00e4hrung, wird eine Mahlzeit als gen\u00fcgend betrachtet. Alles was mehr ist, macht schwer und tr\u00e4ge. Diese Mahlzeit sollte um die Mittagszeit eingenommen werden, wenn die Verdauungsenergie am st\u00e4rksten ist.<\/p>\n<p>Yoga kennt aber noch andere Formen des Fastens. Das k\u00f6rperliche Agni oder Feuer wird als in enger Beziehung mit dem Reden gesehen. Wie beim Essen, ist auch hier der Mund das Hauptwerkzeug. Deshalb sollten wir nicht nur Wert darauf legen was wir in den Mund stecken, sondern auch darauf was aus dem Mund herauskommt. Das f\u00fchrt zum Konzept des geistigen Fasten oder des Schweigens. Im Yoga wird Reden, vor allem das Tratschen, als eine Ursache f\u00fcr Energieverlust und M\u00fcdigkeit angesehen.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #800080;\">Mr. Desai f\u00fchrte uns sofort in das Schreibzimmer, wo Mahatma Gandhi, mit gekreuzten Beinen, sass. Einen Schreiber in der einen Hand und einen Fetzen Papier in der anderen, auf seinem Gesicht ein weites, herzerw\u00e4rmendes L\u00e4cheln<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800080;\">\u201eWillkommen!\u201c kritzelte er in Hindi; es war Montag, sein w\u00f6chentlicher Tag des Schweigens.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800080;\">&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800080;\">P\u00fcnktlich um 20.00 Uhr beendete Gandhi sein Schweigen. Die herkulanen Arbeiten seines Lebens verlangten von ihm eine minutengenaue Einteilung seiner Zeit.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800080;\">&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800080;\">\u201eVor Jahren\u201c erkl\u00e4rte er, \u201ebegann ich meinen w\u00f6chentlichen Tag des Schweigens zu befolgen, als ein Mittel meine Korrespondenz zu erledigen. Aber jetzt ist er notwendiges spirituelles Bed\u00fcrfnis geworden. Eine regelm\u00e4ssige Periode des Schweigens ist nicht eine Tortur, sondern ein Segen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800080;\">\u201eaus Autobiography of a Yogi\u201c,von Paramahansa Yogananda<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Deshalb kann es sinnvoll sein, das k\u00f6rperliche Fasten mit einer Periode der Stille zu erg\u00e4nzen. Das heisst kein TV, kein Internet, kein Radio und lesen, nur spirituelle B\u00fccher wenn \u00fcberhaupt. Das Schwierige daran ist, dass es nicht gen\u00fcgt die Lippen nicht mehr zu bewegen. Die Herausforderung ist, dass man auch auf die Gedanken achten sollte. In dieser Zeit k\u00f6nnen Mantra helfen, die immer wieder geistig wiederholt werden, auch ausserhalb der Meditation. Das \u201aHari Om\u2019 &#8211; das wir im Kurs auch immer wieder verwenden, ist da sehr hilfreich, da wir es mit dem Atem verbinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim durchsuchen des alten Newsletter-Archivs habe ich einen Newsletter-Artikel aus dem Jahr 2005 gefunden, zum Thema Fasten. Ich finde der passt noch immer. Wollte einen neuen schreiben, aber er w\u00e4re wohl \u00e4hnlich geworden. &#8212;&#8212;&#8211; Die Osterzeit und damit die Fastenzeit stehen bevor. Fasten gibt es auch im Yogasystem. 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