Habe mir heute wieder einmal Artikel aus den alten Newsletter angeschaut und gedacht, dass es immer wieder sinnvoll ist, sich mit der Frage -Was ist Erfolg? – zu beschäftigen. Deshalb findet ihr unten den alten Artikel zu diesem Thema.
Diese Frage wurde mir in den letzten Wochen mehrfach gestellt. Deshalb habe ich mich entschieden auf diese Thema, hier im Newsletter, einzugehen.
Was ist denn Erfolg wirklich? Damit meine ich auf der persönlichen Ebene. Was bedeutet Erfolg für euch – Geld, Anerkennung, Sicherheit, Verwirklichung eigener Ziel, Liebe, etc.? Es gibt viele verschiedene Definitionen, die wichtigste ist diejenige, die eure eigene Vorstellung von Erfolg definiert.
Desweiteren, ist auch wichtig, was für Überzeugungen und Glaubenssätze mit der Vorstellung von Erfolg verknüpft sind. Diese Überzeugungen können beeinflussen, ob ihr erfolgreich seit oder nicht. Solche Überzeugungen sind z.B., dass man einen Uniabschluss braucht, oder dass man im Voraus einen bestimmten Betrag an Geld braucht, oder man etwas nicht alleine machen kann, etc. Solche Überzeugungen können sehr lähmend und einschränkend wirken, vielleicht weil sie so völlig logisch erscheinen. Sie können demotivierend wirken, so dass wir anfangen hinauszuschieben bis wird schlussendlich überzeugt sind, nie erfolgreich sein zu können, oder noch schlimmer, uns als nicht gut genug oder als Versager betrachten.
Es gibt eigentlich nur einen Weg garantiert keinen Erfolg zu haben und das ist, sich nie auf den Weg zu machen und so auch nie anzukommen.
Wie finde ich meinen Weg zum Erfolg?
Der erster Schritt ist, sich bewusst zu werden was man will und was für einem persönlich wichtig ist. Nicht was man meint, dass die anderen von einem erwarten. Das was persönlich wichtig ist, motiviert am meisten.
Das geht am Besten wenn man alleine ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern wer das gesagt hat, aber es beschreibt das Prinzip gut: „der erste Schritt zum Millionär ist faulenzen“. Oder anders ausgedrückt, es braucht Zeit um mit sich alleine zu sein. Wenn wir mit anderen zusammen sind, können wir meistens nicht nach innen hören, das heisst, wir haben keinen guten Zugang zur Intuition und Kreativität und können so auch unsere „Millionenideen“ nicht wahrnehmen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich in einen kreativen oder intuitiven Zustand zu versetzten. Es wurde beobachtet, dass Menschen die regelmässig meditieren, ihre Intuition und auch Kreativität steigern können, sich auch bewusster sind was sich brauchen. Aber auch Entspannung kann hilfreich sein. Einen Spaziergang alleine, um einfach den eigenen Gedanken nachzuhängen, oder die Gedanken aufzuschreiben sind andere Möglichkeiten sich bewusst zu werden, was für einem wichtig ist.
Das heisst nicht, dass man nicht mit anderen darüber reden kann, aber der erste Schritt, fällt leichter, wenn man sich ungestört nach innen wenden kann. Zu einem später Zeitpunkt kann Feedback von anderen eine gute Ergänzung sein.
Manche wissen was sie wollen, kommen aber trotzdem nicht vom Fleck, dann kann es sinnvoll sein irgendetwas zu tun, einfach um Dynamik in den Prozess zu bringen. Es können immer wieder Kurskorrekturen vorgenommen werden, aber das geschieht leichter, wenn wir bereits in Bewegung sind.
Ein weiterer Aspekt der uns helfen kann, uns in Richtung Erfolg zu bewegen ist Dankbarkeit. Dankbarkeit für das was wir bereits haben oder was wir bereits erreicht haben. Oft sehen wir nur was fehlt, das demotiviert und erschafft unnötig Zweifel.
Deshalb hier zwei kleine Übungen, die aber grosse Wirkung haben können:
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Mache eine Liste von allen Dingen, für die du in deinem Leben Dankbar sein kannst. Z.B. Gesundheit, täglich Essen auf dem Tisch, eine warme Wohnung, etc. Am besten eine Liste mit mindestens 50 Sachen, wofür du dankbar sein kannst, mag es noch so klein und unscheinbar sein.
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Schreibe täglich drei Dinge auf, für die du an diesem Tag dankbar sein kannst.
Diese Übungen machen bewusst, wie viel wir eigentlich schon haben und öffnen uns geistig für mehr.
Dies einige Gedanken, was ihr tun könnt, um erfolgreich oder erfolgreicher zu sein. Natürlich gibt es noch andere Faktoren, aber die hier beschriebenen können schon helfen einen Schritt weiter zu kommen.