NLP: Ziele

Da das Jahr 2016 erst vor wenigen Tagen begonnen hat, soll hier doch noch das Thema Ziele zum Zuge kommen. Wie es so Brauch ist, nehme sich viele etwas Neues vor – das ist relativ einfach. Schwieriger wird es dann im Laufe des Jahres das auch umzusetzen.

Um Ziele leichter zu erreichen, ist es hilfreich sich eine klare Vorstellung von dem Ziel zu erschaffen. Fragen helfen diese Vorstellung klarer zu machen.

Zuerst geht es um das Was, einfach wild drauflos träumen ohne zu zensurieren. Dabei helfen folgende Fragen:

• Was möchte ich, wenn alles möglich wäre?
• Wie sieht das aus?

Wenn wir das wissen, ist es sinnvoll auch zu Fragen:

• Wenn alles möglich ist, wie mache ich oder wie gehe ich vor?
• Wie kann ich das den Beteiligten kommunizieren?

Als nächstes wird das Ziel etwas kritischer überprüft, mit Fragen wie die folgenden:

• Was ist schon vorhanden?
• Was fehlt noch?
• Gibt es noch etwas, das ich berücksichtigen sollte?

Falls nötig geht man durch diese Fragen mehrfach durch, bis man eine klare Vorstellung des Zieles hat.

Diese Fragen stammen, abgeleitet und vereinfacht, aus der NLP Technik die sich Disney-Strategie nennt. Sie wurde von Robert Dilts entwickelt, indem er sich die Vorgehensweise von Walt Disney genauer angesehen hat. Laut Dilts war diese Vorgehens- oder Denkweise von Disney für seine Kreativität verantwortlich. Wie ihr im Text oben erkennen könnt, gibt es drei Schritte. Dilts nennt diese Träumer, Realist und Kritiker. Wobei der Kritiker eine konstruktive Funktion hat.

Ich habe das hier im Zusammenhang mit Zielen beschrieben, weil auch Ziele erreichen kreative Prozesse beinhaltet und deshalb wünsche ich euch,  dass ihr in diesem Jahr viele eurer Ziele kreativ erreichen möget.

 

2 Gedanken zu „NLP: Ziele“

  1. Hier ein Lesetipp für alle, die mit dem Ziele-Bestimmen so ihre Mühe haben, mit der sogenannten Disziplin und dem Sich-Entscheiden. Ich lese gerade ein suuuuuper Buch von Friedemann Schulz von Thun, Miteinander Reden 3, Das „Innere Team“ , Schulz von Thun erklärt, dass wir es nicht nur mit einem äußeren Team zu tun haben – Partner, Freunde, Kollegen, Kinder, Eltern – sondern auch mit dem inneren. Jeder kennt das mit den „zwei Seelen in einer Brust“, Schulz von Thun führt vor Augen, dass es im Inneren – je nach Situation – viel mehr Teammitglieder geben kann als zwei und dass Schwierigkeiten dann entstehen, wenn man den einen zuviel Raum gibt, die anderen überhört. Da braucht es einen guten Chef, der alle zur Konferenz ruft, jeden ernst nimmt und am Ende eine salomonische, für alle stimmige Entscheidung fällt. Auch für all jene ist das Buch zu empfehlen, die ihre Kommunikation verbessern wollen – mit Kindern, Kollegen etc – und sich selbst besser verstehen lernen wollen
    viel Spaß Victoria

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