YogaAnatomie: Latissimus Dorsi

Der latissimus dorsi heisst auf Deutsch der breiteste Rückenmuskel und ist auch gleichzeitig der grossflächigste Muskel des Körpers, jedoch relativ dünn. Der Muskel hat seine Ursprünge an den Lendenwirbeln, dem Kreuzbein sowie den Dornfortsätzen des 17.-bis 12. Brustwirbels. Desweiteren finden sich Ursprünge an der Beckenkante, der Thorakolumbalfaszie, der 9.-12. Rippe und dem unteren Winkel des Schulterblattes. Der Ansatz finden wir am Oberarmknochen in der Nähe der Schulter.

Die Hauptfunktionen des latissimus dorsi sind die Adduktion des Armes, das heisst dieser Muskel führt den Arm zum Körper, ausserdem dreht er ihn einwärts und führt ihn nach hinten. Sind die Arme fixiert zieht er den Körper zu den Armen, wie bei Klimmzügen.

Er wird oft auch als ein Atemshilfsmuskel betrachtet, da er das Atmen unterstützen kann, vor allem beim Husten ist er beteiligt und wird deshalb auch Hustenmuskel genannt.

Yogaübungen bei welchen die Arme über den Kopf getreckt werden, ist es der latissimus dorsi der hilft, die Arme wieder herunter zubewegen. Sollte der Latissimus verspannt sein, kann es mühsam sein, die Arme über dem Kopf auszustrecken. Wenn er aktiviert wird, hilft das die Brust zu öffnen. Den latissimus dorsi verwenden wir auch, wenn wir beim Aufstehen von einem Stuhl, uns mit den Armen hochdrücken.

Der latissimus dorsi macht im Alltag meistens wenig Probleme, die werden vor allem durch Sport die intensiven Einsatz der Arme verlangt, ausgelöst. Ist der Muskel jedoch schwach, kann er die Beweglichkeit  der Arme beeinträchtigen. Sowohl bei Überanstrengung wie auch bei Schwäche des latissimus dorsi können im unteren Rücken oder im Schulterbereich Beschwerden auftreten.

Arbeit mit diesem Muskel beeinflusst das Anahata oder Herzchakra.

Asanas die auf den latissimus dorsi wirken:

Balasana oder Kinderhaltung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert