Meditation: Sitzen

Hier noch ein kurzer Beitrag zum Thema Meditation. Den folgenden Text habe ich für ein Sommeryoga vor ein paar Jahren geschrieben und er ist noch immer aktuell, im Besonderen für jene die dieses Jahr auch wieder beim Sommeryoga mitmachen.

Die wichtigste Grundlage einer Meditation ist das Sitzen. Es ist wichtig eine gute und stabile Haltung zu finden. Ursprünglich, im achtgliederigen Yoga, wurde Asana als „der Sitz“ definiert. Erst später wurden alle Übungen und Haltungen als Asana bezeichnet. Im Yoga wird normalerweise am Boden sitzend meditiert. Es gibt dafür verschiedene Beinhaltungen – für die Westler ist meistens der Schneidersitze die einfachste Variante. Welche Sitzhaltung wir verwenden hängt von der Beweglichkeit der Hüften ab.

Wenn die Hüften nicht offen genug sind, sollten man Decken und Kissen zum Unterlegen verwenden. Je weiter die Knie nach unten kommen desto stabiler kann man über längere Zeit am Boden sitzen. Kissen helfen auch, nicht auf dem Sitzebein zu sitzen, sondern das Gewicht leicht nach vorne zu verlagern. Durch diese Verlagerung wird der Rücken aufrechter und es ist weniger Muskelarbeit notwendig, um aufrecht zu sitzen.

In der Zen Meditation wird oft die Variante des Kniens verwendet, mit Hilfe einer Sitzbank. Da das Gewicht auf der Sitzbank ruht, werden die Knie nicht so stark beansprucht.

In den westlichen Traditionen wird meistens auf dem Stuhl meditiert. Allen Sitzhaltungen gemein, ist die aufrechte Haltung.

—-

Im diesjährigen Sommeryoga werden sich die Asanas bzw. Körperübungen auf Haltungen konzentrieren die helfen die Hüften zu öffnen, da das das Sitzen erleichtert.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert