Asana: Tadasana

Berghaltung
Tada – Berg

Tadasana wird oft als ‚nur stehen’ missverstanden, dabei ist Tadasana das Fundament aller Steh-übungen. Sie lernt uns die Stabilität, die für schwierigere Stehübungen so wichtig ist. Tadasana lernt uns richtig zu stehen, aufrecht und ohne steif zu sein. Das gibt die erwähnte Stabilität, aber auch Gleich-gewicht, öffnet den Brustraum und ermöglicht so ein leichtes und gleichmässiges Atmen. Wenn wir aufrecht stehen, können unsere Körperenergien besser fliessen und wir habe mehr ‚Pfus’ und Ausdauer. Mit der Zeit überträgt sich Tadasana auch auf unsere alltägliche Körperhaltung. Aufrechtes Stehen und offenes Atmen ermöglichen mit weniger Stress unsere Tätigkeiten zu erledigen und oft wenn wir Stress erleben, hilft es, sich einfach wieder aufzurichten und durchzuatmen. Dies nicht nur während der Yoga-übungen, sondern auch wenn man einen Vortrag halten muss, oder während eines schwierigen Gesprächs oder, oder…. Deshalb ist es sinnvoll sich Zeit für Tadasana zu nehmen und ihr Aufmerksam-keit zu schenken.

Tadasana hat aber laut verschiedentlicher Quellen noch weitere Vorteile, sie hilft:
• Die Haltung verbessern
• Die Oberschenkel, Knie und Fussgelenke stärken
• Strafft den Bauch und das Gesäss
• Lindert Hexenschuss
• Vermindert Plattfüsse

Anleitung:
1. Mit den Füssen zusammen aufrecht stehen und die Aufmerksamkeit zu den Füssen bringen. Bewusst das Gewicht gleichmässig auf die ganzen Füsse verteilen.

2. Den Körper ausrichten, indem man versucht die Knie über die Fussgelenke, die Hüften über die Knie, die Schultern über die Hüften und die Ohren über die Schultern zu bringen.

3. Die Aufmerksamkeit nach innen wenden und das Gefühl des ‚Aufrechtsstehen‘ wahrnehmen. Dazu können die Augen geschlossen werden.

Es ist sinnvoll vor jeder Stehübung kurz in Tadasana zu gehen und sich so vorzubereiten.

Fortgeschrittene Varianten:
1+2 wie in der Grundposition, dann sich auf die Zehen erheben und neu ausrichten wie in 2. Nach innen wenden und den Unterschied wahrnehmen.

Anschliessend können auch noch die Arme nach oben gestreckt werden. Wieder bewusst ausrichten und nach innen wenden.

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