Eigentlich wollte ich wieder ein Video über eine Asana in diesem Mai-Video machen, Aber das Thema «keine Lust auf Yoga» ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Und ich weiss auch nicht, was das Thema mit dem Mai zutun hat, hier trotzdem ein Video zum Thema „Keine Lust auf Yoga“-Yoga.
Wie ich immer wieder erzähle, ist Regelmässigkeit wichtiger als die Menge – zumindest wenn man mit Yoga beginnt. Aber auch langjährige Yogis und Yoginis haben Tage an welchen sie keine Lust auf Yoga haben. Dann ist es wichtig, trotzdem einige Minuten Yoga zu machen. Mit der Zeit lernt man, dass das Problem nicht die Yogaübungen sind, sondern sich zu überwinden mit den Übungen zu beginnen. Meistens läuft es dann wie von selbst. Man hat beobachtet, dass wenn wir etwas regelmässig machen, im Gehirn neue Querverbindungen zwischen den Dendriten oder den Fasern die von der Gehirnzelle abgehen, entstehen. Das nennt man Plastizität und ermöglicht dem Gehirn zu lernen und sich sich anzupassen. ABER wie könnte es anders sein, das hat einen Haken, am Anfang steht wieder die Regelmässigkeit. Je regelmässiger wir etwas machen, desto stärker werden diese Querverbindungen, deshalb bringt es mehr sich jeden Tag zu überwinden mit dem Yoga zu beginnen, auch wenn es nur 5 Minuten sind. Wir trainieren so das Überwinden der Unlust, bis die Querverbindungen so stark werden, dass es keinen Willen mehr braucht um mit Yoga zu beginnen. Im Gegensatz dazu, wenn wir Pause machen, beginnen sich dies Verbindungen wieder abzubauen, vor allem am Anfang. Mit der Zeit sind sie aber so stark, dass sie mit einer kleiner Pause nicht sofort wieder verschwinden. Das ist nicht nur mit dem Yoga so, die gleiche Herausforderung habe wir mit allem, das wir neu in unseren Alltag einbauen oder lernen möchten.
Nun aber zurück zum Yoga – wenn wir keine Lust auf Yoga haben, ist es sinnvoll wenn man, was ich ein Pro Forma Programm nenne, hat, das in wenigen Minuten erledigt werden kann, mit oder ohne Lust. Je kleiner das Programm ist, desto geringer wird der Widerstand zu beginnen.
Im Video zeige ich euch ein Möglichkeit mit Fokus auf den Atem. Der Atem ist das Herz des Yoga und der Fokus darauf hilft uns zu fokussieren und zu zentrieren. Also beginnen wir mit den Händen auf dem Bauch und stellen uns vor in die Hände auf dem Bauch zu atmen, dies während 10 Atemzüge. Am einfachsten geht das, wenn man beim Einatmen OM denkt und beim Ausatmen zählt. Das gilt auch für die beiden folgenden Übungen, jeweils 10 Atemzüge auf jede Seite. Man kann die Übungen dynamisch oder statisch ausführen. Zum Beispiel am Morgen dynamisch um sich zu beleben und am Abend statisch, also bewegungslos um herunterzufahren. Im Video zeige ich euch nur die Übungen die ihr dann unabhängig vom Video länger ausüben könnt. Diese Übungen können am Boden sitzend, auf den Knien mit einem Polster oder einer kleinen Sitzbank sowie auf einem Stuhl gemacht werden.
Im Video;
1. Hände auf den Bauch und in die Hände atmen
2. Seitwärtsbeugen im Sitzen
3. Drehsitz-Variante.
Danke Françoise
Ha grad April und dr Mai Vorschlag i dr sanfte Variante gmacht. Het mir guet gfalle für mi Rücken.
Und mit em Frottetuch han ig jede Tag gmacht. Has nid immer glich empfunde. I blieb dra.
E schöne Obe no.
Herzliche Umarmung Dorli