Ganesha ist der indische Elefantengott, der Hindernisse überwinden hilft und Kraft gibt. Ganesha wird angerufen bevor man eine neues Projekt, eine Reise etc. beginnt, damit diese so geschmeidig wie möglich ablaufen.
Das Ganesha Mudra könnte man als ein Mudra der Kraft und Energie bezeichnen. Ganesha Mudra weiterlesen
Schlagwort: Yoga
Kaleshvara Mudra
Das Kaleshvara Mudra ist das Mudra des Gottes der Zeit. Dabei bedeutet Kala Zeit und Eshvara Gott oder Herr. Es ist ein Name der Shiva dem Zerstörer zugeordnet wird. Shiva geht es darum alles zu zerstören was uns auf unserem Weg behindert und uns den Weg zur Befreiung aufmacht.
Eine der Hauptwirkungen des Kaleshvara Mudras ist, dass es uns hilft, unsere Gedanken und Gefühle zu beruhigen und mehr Ruhe zu finden. Kaleshvara Mudra weiterlesen
Samkalpa
Vor rund 10 Jahren habe ich für den damaligen Newsletter, zum neuen Jahr, einen Artikel über Samkalpa geschrieben und will ihn hier noch einmal veröffentlichen, da er gut zum Samkalpa Mudra passt. Und das Jahr 2019 ist ja auch noch relativ jung. Samkalpa weiterlesen
Anjali Mudra
Die Übersetzung für Anjali bedeutet «göttliche Gabe, Geschenk, Gebet», es wird aber auch mit «Darbringung oder Gruss» übersetzt. Das Anjali Mudra wird als eine Geste des Mitgefühls und der Dankbarkeit angesehen. Bei Asanas oder zur Vorbereitung auf die Meditation hilft das Anjali Mudra das Herz und den Geist öffnen. Anjali Mudra weiterlesen
Asana: Utkatasana
Utkata = kraftvoll, machtvoll
Asana = Haltung, Übung
Interessanterweise, wird diese Asana nicht wörtlich übersetzt, sondern auf Deutsch nennt man sie Stuhlhaltung.
Trotz ihrer vermeintlichen Einfachheit, wirkt diese Asana stärkend auf den ganzen Körper und fördert das Gleichgewicht.
Asana: Vrksasana
vrksa = Baum
Asana = Haltung
Es gibt Bilder die Sadhus beim ausüben von Vrksasana an der Quelle des Ganges zeigen und zwar stundenlang. Nun das ist für uns Westler nicht unbedingt nötig, auch wenn die Baumhaltung nur relativ kurz gehalten wird, hat sie verschiedene positive Auswirkungen auf den Körper: Asana: Vrksasana weiterlesen
Dies und Das: Neti Pot
In letzter Zeit bin ich wieder vermehrt auf den Neti Pot oder das Nasenkännchen angesprochen worden. Ich will das aber nicht noch einmal alles neu schreiben, da ich vor Jahren schon einmal ausführlich darüber berichtet habe. Unten findet ihr den Artikel aus dem Archiv:
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Der Neti Pot dient der sanften Nasenreinigung, wobei die Nase mit Hilfe von warmem Salzwasser gereinigt wird. Ursprünglich wollte man vor allem die Nase frei machen für Pranayama, denn mit einer verstopften Nase lässt es sich schlecht atmen. Aber im Yoga wird viel Wert auf innere Hygiene gelegt. So sollten Neti Pot und Zungenschaber zur morgendlichen Hygiene-Routine gehören.
Es hat sich aber gezeigt, dass der Neti Pot auch noch andere positive Nebenwirkungen hat. Dies und Das: Neti Pot weiterlesen
Asana: Navasana
Die Boot-Haltung
Nava = das Boot
Die Vorteile von Navasana sind:
• Sie stärkt die Bauchmuskeln, die Hüftbeuger und die Wirbelsäule.
• Sie stimuliert die Nieren, die Schilddrüse, sowie die Prostata und die Bauchorgane.
• Sie verbessert die Verdauung und hilft gegen Stress. Asana: Navasana weiterlesen
Auf ins neue Jahr mit Vorstellungskraft, Samkalpa und mehr
2018
Wie jedes Jahr zum Jahreswechsel wieder einige Tipps und Hinweise, wie ihr das neue Jahr innerlich positiver und gezielter angehen könnt. Von Vielen habe ich gehört, dass sie das Jahr 2017 als sehr anstrengend empfunden haben – deshalb kann es sinnvoll sein, eine Bestandsaufnahme zu machen, was man im neuen Jahr beibehalten und was man verändern möchte. Der Beginn eines neuen Jahres ist immer eine gute Gelegenheit für diese Überprüfung.
Dazu ist allerdings zu sagen, dass uns diese Hilfsmittel nicht immer helfen können, eine Situation völlig zu verändern, was sie aber in solchen Fällen bewirken können ist, dass wir gelassener, geduldiger und vertrauensvoller mit schwierigen Situationen umgehen können. Auf ins neue Jahr mit Vorstellungskraft, Samkalpa und mehr weiterlesen
Kubera Mudra
Dieser Tage geht das Jahr 2017 seinem Ende zu. Viele werden sich wohl überlegen, was sie sich im neuen Jahr wünschen, verändern oder in Angriff nehmen wollen. Da passt das Kubera Mudra wunderbar dazu, denn das Kubera Mudra ist das Wunsch oder Ziel-Mudra oder einfach das Wünsch-dir-was-Mudra. Der Name Kubera fand ich etwas eigenartig, denn er bedeutet „der Unförmige“, aber nach einigem Überlegen kam ich zu dem Ergebniss, dass der Name vielleicht auch darauf hinweist, dass alles was wir uns wünschen, zuerst nur unförmig in der Urmaterie vorhanden ist und die eine Wirkung dieses Mudras darin besteht, dieser Urmaterie Form zu geben.
Dieses Mudra soll also die Manifestation unterstützen, dazu muss man aber wissen was man will. Der nun kommende Jahreswechsel ist eine gute Zeit sich wieder mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Ziele können so wohl materieller als auch geistiger Natur sein.
Aber wie ihr weiter unten sehen könnt, kann das Kubera Mudra noch mehr. Kubera Mudra weiterlesen
Was ist das: Prana und Pranayama?
Prana und Pranayama sind zwei wichtige Begriffe im Yoga und Ayurveda. Prana ist das Sanskritwort für Lebenskraft oder Lebensenergie. Es ist vergleichbar mit, Qi, Ki, Mana, Ruach, usw. wie Prana in anderen Systemen genannt wird. Oft wird es auch einfach als Atem übersetzt, was aber nicht ganz korrekt ist, da Prana als der energetische Teil des Atems angesehen wird. Im Ayurveda werden sogar verschiedene Prana unterschieden, wobei es sich immer um die gleiche Energie handelt, jedoch in unterschiedlichen Formen. Was ist das: Prana und Pranayama? weiterlesen
Bhudi Mudra
Auch im Yoga und Ayurveda spielen 5 Elemente eine wichtige Rolle, deren Gleichgewicht durch diese Mudras stabilisiert werden kann. Das heutige Mudra ist das Bhudi oder Wasser Mudra. Bei diesem Mudra berühren sich die Kuppen des Daumens und des kleinen Fingers, die restlichen Finger bleiben so gestreckt wie möglich. Und noch ein Hinweis, wenn ich oben schreibe die Kuppen berühren sich, meine ich wirklich berühren, drücken macht die Mudras nicht wirkungsvoller. Bhudi Mudra weiterlesen
Chin und Jnana Mudra
Heute möchte ich euch zwei Mudras aufzeigen, die vordergründig gleich zu sein scheinen. Beide basieren auf der gleichen Grundgeste – die Kuppe des Zeigefingers berührt die Kuppe des Daumens. Der Unterschied der beiden Mudras ergibt sich daraus, dass beim Chin Mudra die Handfläche nach oben zeigt und beim Jnana Mudra nach unten. Chin und Jnana Mudra weiterlesen
Was ist das: Mudra?
Mudra wird als Siegel, Geste und Zeichen übersetzt und diese Siegel und Gesten sollen vor allem den Pranafluss im Körper beeinflussen und übermässigen Pranaverlust verhindern. Aber Mudras sollen auch dafür dienen, das Bewusstsein in bestimmte Bewusstseinszustände zu führen, vor allem während der Meditation.
Dr Lathashekhar eine indische Yogini und Naturheilärztin verwendet Mudras zur Therapie in ihrer Praxis und in ihren Yogakursen. Sie beschreibt die Wirkung der Mudras folgendermassen:
«Mudra bedeutet Siegel, damit blockieren wir die ausfliessende elektromagnetische Energie oder Prana und leiten deren Fluss um, damit sie im Körper innere Störungen beheben kann.» Was ist das: Mudra? weiterlesen
Per Pedes und Pranayama
Heute habe ich wieder einmal in den alten Yoga Newsletter geblättert und den folgenden Artikel gefunden. Ich finde er passt zur Jahreszeit, wenn man mehr Zeit draussen verbringt. Ich hoffe er gibt euch eine Anregung, wie ihr eure Spaziergänge, das Joggen oder Walken bereichern könnt.
Gehört ihr auch zu jenen, die vermeintlich keine Zeit für Pranayama haben? Soviel was erledigt werden sollte, auch kaum Zeit mal für einen Spaziergang, Joggen oder Walking. Wo soll da noch Pranayama eingebaut werden? Nun es ist nicht immer eine Frage der Zeit, Pranayama kann auch mit anderen Aktivitäten verknüpft werden. Zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder noch besser, mit den oben erwähnten Beispielen des Spaziergangs, Joggens oder Walkings. Alle lassen sich mit Pranayama verbinden und erst noch in der freien Natur, wo wir von der frischen Luft profitieren können. Per Pedes und Pranayama weiterlesen
Was ist das – Asana?
Die ursprüngliche Bedeutung von Asana wurde von Patanjali geprägt. Er war ein indischer Gelehrter der vermutlich im 2.Jh vor Chr. gelebt hat. Patanjali soll der Autor der Yoga Sutra sein, die oft auch als eine Art Yogabibel betrachtet wird. Wobei eine Sutra ein Faden oder Vers ist, der dann von einem Gelehrten oder Guru genauer definiert oder interpretiert wird.
Patanjali hat ursprünglich Asana als Sitzhaltung definiert, da der Kern des Yoga schon immer die Meditation war. Erst später wurden auch die Körperübungen im Yoga, als Asana bezeichnet. Wohl weil nicht erst in der heutigen Zeit das längere Stillsitzen vielen schwer fiel und deshalb die Körperübungen so wichtig wurden. Ein verspannter Körper hat Mühe stabil und bequem zu sitzen und das bequem und stabil ist wichtig bei der Ausübung der Asana, egal ob als Sitzhaltung oder als Körperhaltung. Was ist das – Asana? weiterlesen
Asana: Mayurasana
Mayur = Pfau
Asana = Haltung, Übung
Mayurasana ist für Fortgeschrittenere, da sie mehr Kraft verlangt, vor allem auch in den Armen. Da man sie auch zu denn Gleichgewichtsübungen zählen kann, ist sie für Viele eine Herausforderung, aber es lohnt sich diese anzunehmen. Den wenn man Mayurasana meistert, hat sie viel wohltuende Wirkungen wie: Asana: Mayurasana weiterlesen
Asana: Setu Bandha Sarvangasana
Setu = Brücke, Damm
Bandha = Verschluss
Sarva = Alle
Anga = Körperglied, Extremität
Asana = Haltung
Setu Bandha Sarvangasana ist eine sanfte Rückwärtsbeuge und hat nebst seiner belebenden Wirkung auf die Wirbelsäule, laut verschiedentlicher Quellen noch weitere Vorteile: Asana: Setu Bandha Sarvangasana weiterlesen
Asana: Bharadvajasana I
Diese Haltung wird auf Deutsch auch Rishi-Drehung genannt, Rishi ist ein Weiser oder Seher
Bharadvaj = war einer der legendären sieben Seher/Weisen, welche die in den Veden gesammelten Sutren und Hymnen verfasst haben.
Asana = Haltung
Vorteile die Bharadvajasana nachgesagt werden:
• Streckt die Wirbelsäule, die Schultern und die Hüften
• Lindert Kreuzbeschwerden, Nackenschmerzen und Ischias
• Fördert die Beweglichkeit der Fussgelenke, Knie und Hüften
• Massiert die Bauchorgane
• Verbessert die Verdauung
• Hilft Stress vermindern
• Besonders hilfreich im zweiten drittel der Schwangerschaft zum stärken des unteren Rückens
• Wird zum Teil therapeutisch bei Carpal Tunnel Syndrome empfohlen Asana: Bharadvajasana I weiterlesen
Asana: Bhujangasana
Auf Deutsch wird sie meistens Kobra Haltung genannt
bhujanga = Schlange
Asana = Haltung
Vorteile die Bhujangasana nachgesagt werden:
- Fördert die Flexibilität und stärkt die Wirbelsäule
- Unterstützt die Öffnung des Brustkorbs und kann so auch bei Asthma helfen
- Dehnt die Brust und Lungen, die Schultern und den Bauch
- Stärkt das Herz und die Lungen
- Festigt die Gesässmuskeln
- Stimuliert die Bauchorgane
- Hilft gegen Verstopfung und Blähungen