Asana: Virabhadraasana III

Kriegerhaltung III
Vira – Held, Krieger
Bhadra – viel versprechend, günstig

Virabhadra – ist der Name eines feurigen Kriegers, einer Inkarnation von Shiva, die folgendermassen beschrieben wird: Er hat tausend Köpfe, tausend Augen und tausend Füsse; er schwingt tausend Keulen und trägt ein Tigerfell. Asana: Virabhadraasana III weiterlesen

Yoga Nidra

Yoga Nidra ist ein oft unterschätzter Teil des Hatha Yoga und wird deshalb gerne weggelassen. Übersetzen kann man es mit Yogischlaf, bewusster Schlaf oder als Tiefenentspannung. Vielleicht ist das so, weil viele nicht wissen was am Yogischlaf so wichtig ist und was es bringt. Deshalb heute in diesem Beitrag etwas mehr Information zur Tiefenentspannung. Yoga Nidra weiterlesen

Dies und Das: Fasten

Beim durchsuchen des alten Newsletter-Archivs habe ich einen Newsletter-Artikel aus dem Jahr 2005 gefunden, zum Thema Fasten. Ich finde der passt noch immer. Wollte einen neuen schreiben, aber er wäre wohl ähnlich geworden.
——–
Die Osterzeit und damit die Fastenzeit stehen bevor. Fasten gibt es auch im Yogasystem. Allerdings weniger die langen Fastenzeiten, wie wir sie kennen. Yoga strebt regelmässiges Fasten an, z.B. einen Fastentag pro Woche, um dem Darm einen Ruhe- und Regenerationsphase zu ermöglichen. Dieser Fastentag soll auch helfen das Verdauungsfeuer zu steigern. Wenn wir regelmässig essen, wird laut Yoga-Philosophie das Verdauungsfeuer mit der Zeit immer mehr unterdrückt und fängt an zu motten. Es ist wie beim Cheminee oder Ofen, von Zeit zu Zeit müssen sie vom Kaminfeger gereinigt werden, damit das Feuer wieder besser zieht. Für das Verdauungsfeuer können wir diese Wirkung durch das Fasten erreichen. Dies und Das: Fasten weiterlesen

Yoga: Drishti

Das habt ihr sicher auch schon erlebt – während ihr länger in einer Asana oder Position verharren möchtet, wandern eure Augen im Raum herum. Dabei könnt ihr erkennen, dass ihr dringend eine Pedicure braucht, oder dass das zweite Tablar im Regal unbedingt gründlich abgestaubt werden sollte, oder ihr entdeckt endlich unter einer Kommode die lang gesuchte Schere, oder, oder…. Ja genau, wenn die Augen wandern, dann wandern auch die Gedanken.   Yoga: Drishti weiterlesen

Dies und Das: Jungbrunnen Yoga?

Heute nur ein kurzer Artikel. Patricia hat mir den folgenden Link gemailt – danke!  Diesen Artikel möchte ich unbedingt mit euch teilen. Guinness-Rekord: So lebt die älteste Yogalehrerin der Welt.

Tao Porchon-Lynch ist, man staune, 98 Jahre alt und unterrichtet noch immer aktiv Yoga in New York. Dies und Das: Jungbrunnen Yoga? weiterlesen

Was ist das – Yoga?

Ich möchte mit dem heutigen Artikel eine neue Serie beginnen, unter dem Motto «Was ist das?». Aktuell zum Thema Yoga. Yoga ist zwar im Westen sehr populär, leider wissen aber viele die «Yoga machen» nicht, was Yoga eigentlich ist. Die meisten assoziieren Yoga mit Körperübungen und wissen nicht, dass mit Yoga noch viel mehr verbunden ist. Meistens stammen die Übungen, die in manchen Kursen angeboten werden, aus dem sogenannten Hatha Yoga. Leider werden die restlichen Aspekte des Hatha Yoga wie Pranayama (Atem- bzw. Energiekontrolle) sowie Yoga Nidra oder Yogi Schlaf, vergleichbar mit der Tiefenentspannung oder Meditation oft nicht mit angeboten. Das ist schade, den die Körperübungen sind letzltich nur die Vorbereitung auf die oben erwähnen Teile des Hatha Yoga. Was ist das – Yoga? weiterlesen

Achtsamkeit

Ha, ha, ha, Sommerpause und nun hat es Minustemperaturen und das Jahr neigt sich bereits seinem Ende zu. Ich weiss nicht, wo die Zeit geblieben ist – war wohl mangelnde Achtsamkeit und Achtsamkeit ist auch das Thema über das ich heute schreibe.

Achtsamkeit ist eines der zentralen Schlüsselworte im Yoga, Buddhismus und auch in anderen spirituellen Systemen. Sicher ist euch auch schon aufgefallen, dass wenn ihr Mist gebaut, oder euch verletzt habt, oder euch Worte einfach so herausgerutscht sind, Unachtsamkeit am Werk war. Achtsamkeit weiterlesen

YogaAnatomie: Ischiocrurale Muskulatur

Kling wieder ganz toll, aber bei der ischocruralen Muskulatur handelt es sich einfach um die hintere Oberschenkelmuskulatur. Da ist die Benennung im Englischen einfacher, da werden diese Muskeln einfach «Hamstring» oder «Schinkenstrang» genannt. Wie dem auch sei, diese Muskulatur besteht aus drei Muskeln, welche sind der Musculus biceps femoris oder zweiköpfiger Oberschenkelmuskel, der Musculus semintendinosus oder Halbsehenenmuskel und der Musculus semimembranosus oder Plattsehnenmuskel. YogaAnatomie: Ischiocrurale Muskulatur weiterlesen

YogaAnatomie: Latissimus Dorsi

Der latissimus dorsi heisst auf Deutsch der breiteste Rückenmuskel und ist auch gleichzeitig der grossflächigste Muskel des Körpers, jedoch relativ dünn. Der Muskel hat seine Ursprünge an den Lendenwirbeln, dem Kreuzbein sowie den Dornfortsätzen des 17.-bis 12. Brustwirbels. Desweiteren finden sich Ursprünge an der Beckenkante, der Thorakolumbalfaszie, der 9.-12. Rippe und dem unteren Winkel des Schulterblattes. Der Ansatz finden wir am Oberarmknochen in der Nähe der Schulter. YogaAnatomie: Latissimus Dorsi weiterlesen

YogaPause: Augen

Zuerst wollte ich diese neue Rubrik ComputerPause nennen,  da es  aber noch viele andere Tätigkeiten gibt, wo Pausen hilfreich sind, wurde YogaPause daraus. In dieser Rubrik findet ihr Tipps und Hinweise zum Auftanken, Entspannen und Regenerieren zwischendurch. Die meisten dieser Übungen könnt ihr auch am Arbeitsplatz durchführen. YogaPause: Augen weiterlesen

YogaAnatomie: Quadriceps

Der Quadriceps wird auf Deutsch als vierköpfiger Oberschenkelmuskel bezeichnet. Das ist nicht ganz korrekt, denn er besteht aus 4 Muskeln, dem rectus femoris oder geraden Oberschenkelmuskel, dem vastus medialis oder der innen gelegen breite Muskel, dem vastus intermedius der breite mittlere Muskel, auf dem Bild nicht sichtbar, da er hinter dem rectus femoris liegt und dem vastus lateralis oder seitlicher breiter Muskel. Die drei Vastusmuskeln beeinflussen primär das Kniegelenk. Der Rektusmuskel hat eine zusätzliche Funktion, er beeinflusst sowohl das Kniegelenk wie auch das Hüftgelenk, weil er nicht wie die anderen am Oberschenkelknochen ansetzt, sondern am Becken. YogaAnatomie: Quadriceps weiterlesen

YogaAnatomie: Trapezius

Der Trapezmuskel oder auch Kapuzenmuskel genannt, hat seinen Ursprung am unteren Schädelrand und entlang der Nacken- und Brustwirbel und endet an den Ansatzstellen am Schlüsselbein, Spinae Scapula oder Schultergräte am oberen Rand des Schulterblattes, Akromion (Teil der Schultergräte im Bereich des Schultergelenkes). Der Muskel wird in drei Teil eingeteilt (siehe Bild), die jede eine eigene Funktion haben. YogaAnatomie: Trapezius weiterlesen

Meditation

Folgend findet ihr einen Text, den ich schon einmal als Newsletter publiziert habe. Da er aber zusammenfasst, um was es bei der Meditation geht, ist er hier noch einmal zur Erinnerung.

Digital StillCamera

Wie einige von euch schon mitbekommen habt, ist Meditation für mich etwas sehr wichtiges. Ich habe im Laufe der Jahre erlebt, wie hilfreich und wohltuend Meditation sein kann und wie sie hilft anders, oft sogar leichter, mit Herausforderungen umzugehen. Ich habe aber auch gelernt, das Meditation ein integraler Teil der meisten geistigen Systeme ist, wie Yoga, Shamanismus, Kabbala, Taoismus, etc. Eigentlich könnte man sagen, Meditation ist, zumindest am Anfang dieser Wege, eine Schulung des Geistes, ein einschränken oder auch besänftigen unseres Denkprozesses. Meditation weiterlesen

YogaAnatomie: Iliopsoas

Der Iliopsoas Muskel besteht eigentlich aus zwei Muskeln, dem Iliacus und dem Psoas major. Der Psoas setzt an der unteren Wirbelsäule an und endet in einer gemeinsamen Sehne mit dem Iliacus, die am oberen Ende des Oberschenkelknochens festmacht. Der Iliacus beginnt an der Innenseite des Beckenknochens.

Der Iliopsoas ist sogenannt poliarthikular, d.h. er wirkt auf und bewegt mehrere Gelenke und beeinflusst ausserdem die Bewegungen der Knochen des unteren Rückens, des Beckens und der Hüfte, zusammen mit anderen Muskeln. YogaAnatomie: Iliopsoas weiterlesen

Warum Sadhana?

Die ursprüngliche Bedeutung des sanskrit Wortes Sadhana wird mit «geradewegs auf ein Ziel zugehen, erfolgreich sein und reich» angegeben. Im Yoga ist Sadhana sehr wichtig und wird dort als Disziplin oder Routine bezeichnet, die zu, wie Yogananda es nannte, Selbstverwirklichung führt. Selbstverwirklichung im Sinne zu erfahren und bewusst zu werden «wer ich wirklich bin» und das auch zu leben. Warum Sadhana? weiterlesen